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Tour du Nord II: Etappe 2. Manamansalo - Muhos

Auf dem Weg zur nächsten Art Halbinsel Säräsiniemi gibt es den Spaß einer Fähre



Eine Mökki ist wegen der Wettervorausschau geboten und bietet wieder Blick auf den See. Die Badebuchten sind leider sehr sehr flach, weil sich in ihnen durch Wind und Strömung immer mehr Sand ablagert. Wir baden trotzdem.




Die Straßen sind wie mit dem Lineal gezogen. Die bunten Blumen an den Rändern wecken die Geister:



 Einmünden des Oulujoki in den Oulujärvi (Fluss in den See)



Der nächste Zeltplatz soll ein Platz für Ferien von den Ferien werden.



 Blick von der Mökkiterasse


Der 'Aktiv Camping' von Muhos bietet neben Booten aller Art sogar einen Klettergarten (nicht altengercht!). Auch ein Wanderweg geht von hier los: Er führt durch die einstige Schlucht mit den ursprünglich stärksten Stromschnellen des Oulojoki. Bis man sich 1945 für Strom aus Wasserkraft entschied und das größte von 8 Wasserkraftwerken baute.






Am nächsten Morgen will dieser Frechdachs an unseren Fresskorb



Nach etlichen Jahren fahren wir mal wieder Kanadier zusammen. Wir sehen den Uferweg. mit seinen Granitabbrüchen jetzt von unten. 


Der Oulufluss war ab dem 15. Jhrt. eine wichtige Route zum Transport von Teerfässern, die mit Booten transportiert wurden. Die Bootsfahrer mussten dabei starke Stromschnellen geschickt um- oder durchfahren. See- bzw. Flussräuber erkämpften sich ihren 'Wegezoll'. Im 18.Jhrt. nahm dann die Flößerei zu, wobei die Baumstämme an den stärksten Stromschnellen auf Pferdewagen verladen wurden. Wir sitzen hier an der schmalsten Stelle des Flusses, wo die Stromschnellen sicher an stärksten waren. Deshalb entstand 1945 das größte Kraftwerk 2km oberhalb von unserer Mökki und 7 weitere folgten (auf etwa 100 km!!!)











Und mit diesem Blumenstrauß aus dem finnischen Irgendwo wünschen wir Euch einen wohltemperierten Sommer!