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Tour du Nord II: Etappe 3 Rovaniemi-Kittilä

Welche Überraschung:Treffen wir doch in der Küche vom Camping in Rovaniemi Freunde von Mareike und Stefan aus Dänemark. Beim gemeinsamen Abendschmaus. - danke nochmal für den frisch gegrillten Lachs!! -wird sich v.a. über Reisen ausgetauscht und die Vorfreude auf den Besuch der Marxens in Dänemark in ein paar Tagen.




Lars hält am nächsten Morgen unseren Aufbruch auf die Nordkalotte (der nördliche Polarkreis befindet sich nördlich, dicht bei R.) fest. Genius-loki- mäßig ist Lappland unser eigentliches Ziel, was die wunderbaren Eindrücke und Erlebnisse in Finnland nicht mindert!




Ein Blick in da Ounasjokital, durch das wir bis Kittilä fahren werden. Den Ounasfluß haben die Wasserbauer noch in Ruhe gelassen, es hat deshalb noch einige Stromschnellen.






Und damit die Sehnsucht einen Elch zu sehen, irgendwie befriedigt wird, hier der 1km lange aus Blech: 



Aber ganz in echt sehen wir die ersten Rentierblödel: Sie laufen auffällig häufig vor Autos her, man sieht sie v.a. mitten auf der Straße. 




In Pausen laufen wir gerne mal einen schönen Weg entlang. Den Freilandkaffee gibt es auch im Stehen, denn sitzen tun wir genug.






Mit Unvorhersehbarem muß man auf solcher Tour umgehen können, Umplanen ist Voraussetzung: Der erste Zeltplatz, den es nach offiziellen Aussagen nach R. gibt, wirkt nicht wirklich in Betrieb. Man könnte bleiben, aber das Wetter, das als regnerisch angekündigt war, entwickelt sich positiv sonnig. Beschluss:Wetter nutzen und weiterfahren und im Freien übernachten, denn den nächten in der Karte angezeigte Platz gebe es nicht mehr. Der Besitzer sei alt und würde nichts mehr machen. Eben dieser 82jährige Mann empfängt uns sehr freundlich auf seinem Riesenareal, Walter kann/muss seine Finnischkentnisse anwenden. Auf diese Weise haben wir die gute Hälfte nach Kittälä (150km) weg, das sonnige Wetter und die Annehmlichkeiten sanitärer Einrichtung nutzen können. Die Aussagen über das Zeltplatzangebot stammten übrigens vom Rovañiemizeltplatzwart - welcher Informationsfluss in einem so geringbesiedeltem Land auf 40 bzw. 80km!








Statt Müsli heute mal Frühstück. nach 12km in einer gemütlichen Ravintola am Weg.




Die Fahrt begann mit Sonne, der erst für 7.00, später für 10.00 angekündigte Regen kam am frühen Nachmittag, aber dann mit Macht. Wir waren zwar klamottenmäßig bestens darauf eingestellt, aber es waren die letzten  12km erschwerte Bedingungen: Erfreulicherweise ist auf dieser Straße nicht viel Verkehr, aber leider gibt es einige total Verrückte und damit gefährliche Situationen - nicht nur bei Regen. In Kittilä kamen wir mit völlig durchnässtem Material an und konnten gsd eine Mökki mieten (die bisher preiswerteste (30 EUEuro) mit Heizung, WC/Dusche und Küche mit allem, was man braucht.




Wir genießen die Mökki und die Sonnenlöcher z.B. beim Frühstück nächsten Morgen vor der Mökki.



 Und zum Sonnenbaden muss man eben den Polarkreis überqueren: