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Tour du Nord II: Etappe 2. Muhos - Oulu - Rovaniemi

Nach Oulu hinein verlieren wir in einem Baustellengewirr den Fahrradweg und dieser nette Finne bringt uns durch Oulu zum draußen liegenden Campingplatz, die dritte unaufgeforderte Eskorte! 



 Er gibt uns interessante Informationen, die wir auf einem Stadtgang vertiefen. Oulu ist die alte Teerhauptstadt, deren früheren Reichtum man noch sieht: alte Handelshäuser (heute Touri-Schnick Schnack), große Holzhäuser. Immer wieder begeistern uns die bunten Märkte, die mit Kahvilas und Edelfastfood zum Verweilen einladen, ebenso wie die Markthalle.







Wo ich dann doch gestaunt habe: Die Herstellung dieser Badebucht wurde von der EU gefördert. Sie. ist schön gemacht, aber kann das eine Stadt nicht selber packen bzw. gäbe es nicht wichtigere Fördermaßnahmen der EU?




Eine schauderhafte Strecke war die Fahrt von Oulu nach Kemi. Wir hatten schon beim Kartenstudium in Stuttgart ein ungutes Gefühl, aber auf das Geraffe mit der Bahn. auch keine Lust .Außer einer kurzen unbefestigten Strecke für Radler mussten wir die E65 fahren, bei rauschendem (LKW)verkehr und auf diesem Streifen:



Ein Lichtpunkt war der Camping Merihelmi mit kurzem Bad in der Ostsee, einem Frühstück am nächsten Morgen mit Blick auf dieselbe





Auch Kemi selber hätte man sich sparen können. Welcher Kontrast zu Oulu! Es fängt auf dem Camping an. Auf der einladenden Fläche steht im Winter die Schneeburg. Und damit auch viele Touris kommen, wurden häßliche winterdichte Kästen am Ufer entlang gebaut und der Bauschutt dort abgeladen, wo einst die Zeltler sehr schön untergebracht waren. Zunächst wurden wir auch dort hingeschickt:"dahinten, wo es grün ist". Nach freundlichem "dort kann man wirklich kein Zelt aufbauen" bekamen wir aber dann einen akzeptablen Platz zugewiesen.




Wir sind in Lappland und haben Sommer!!! In kurzer Kleidung geht es mit einer Unterbrechung in einem sehr gut eingerichtetem Motel



in die Hauptstadt Lapplands Rovaniemi, dem Ende unserer 2. Etappe.


Die Landschaft hier in Südlappland wirkt bis auf die Häuser eher mitteleuropäisch - mit seltenen Durchblicken auf den Kemijoki.






 Aber dann wird es langsam für uns typisch:














Vor uns die Stadt, die bekannten Brücken vor und hinter dem Camping.





Nach 1200 km (von Helsinki) haben wir das Ziel der zweiten Etappe erreicht.