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Radtour mit Pauline durchs Remstal im Mai 2015


Der Fahrrad-Ausflug mit Pauline zu ihrem 8. Geburtstag


WALTER:
Zu ihrem achten Geburtstag hat Pauline ein Fahrrad geschenkt bekommen.
Zu diesem Anlass haben wir sie zu einem Fahrrad-Ausflug mit Picknick zu
Oma Christiane nach Schwäbisch-Gmünd eingeladen. Wir treffen uns in der
Bachstraße und nehmen die S-Bahn von Vaihingen bis zur Endstation in
Schorndorf. Ursula hatte eine günstige Verbindung nach 9 Uhr
herausgesucht, sodass es keine Schwierigkeit war, in der Bahn einen
Platz für die Räder zu finden.



In Schorndorf angekommen hatte bei Ursula der Morgen-Tee durchgeschlagen, so dass wir erst einmal ein Cafe am Bahnhofsvorplatz aufgesucht haben.  Was für Godago der Kaffee, ist für Pauline noch vor dem großen Antritt ein heißer Kakao.





Danach ging es los mit der Fahrt , zunächst durch die Stadt, sodann durch Felder Wiesen und Kleingärten. An einer Wegegabelung waren die Wegweiser verdreht worden, weswegen wir uns zunächst einmal verfahren haben. Der Fehler war aber schnell ausgemerzt und weiter ging es dann stellenweise auch an  dem Flüsschen Rems direkt vorbei, an kanal-artigen Stücken aber auch an einigen wenigen Abschnitten, die bereits  -- soweit es dort in
dem Tal möglich ist-- naturnah mit Blockstein- Rampen zurück-gebaut worden waren. Es gab Gelegenheit, an einer Uferstelle kurz anzuhalten, über die Steine im Wasser zu hüpfen und Kiesel soweit in oder über den Fluss zu werfen wie es geht.


Immer wieder führt der Weg aber auch  durch Gewerbegebiete sowie durch mehr oder weniger ansprechende Wohnsiedlungen. Hin und wieder  fahren wir allerdings auch durch hübsche alte Ortskerne . Insgesamt ist das Remstal leider über weite Strecken recht zugebaut, was uns bekannt war, und so freuen wir uns, dass es doch auch noch einige Zwischenbschnitte mit freier Landschaft gibt.

Erstaunlich viel Wasserbauliches ist zu besichtigen, vor allem
Trockenbecken zum Hochwasser-Rückhalt und eben den ein oder anderen renaturierten Fluss- Abschnitt.




URSULA: Nachdem Walter die Gangschaltung an Paulines Rad nachgestellt hat, können wir gute 15/16 kmh fahren. Auch 2% Steigung merkt man Pauline nicht an. Aber immer wieder gehen unsere Blicke ängstlich gen Himmel:Wird das Wetter halten? Endlich! Pauline kann ihr Geburtstagsgeschenk herausholen.



Als der Regen etwas kräftiger wird, finden wir Unterstand in einer abseits gelegenen Schreinerei. Bei soviel bequemen Sitzmöglichkeiten und mittlerweile kräftigem Appetit nutzen wir den Regen zum Vespern.





Der Regen verzieht sich, bedrohliche Wolken bleiben.
Pauline und ich schwärmen im Wechsel über die blühende Vielfalt der Wiesen, Pauline kann auch noch Pferde und Reiher beobachten. 



Wir nähern uns den römischen Pfaden und erreichen den Limes. Sehr anschaulich ist ein Stück nachgebaut und Pauline übernimmt die entsprechende Haltung.  




Wieder in der Neuzeit, erreichen wir schon bald Schwäbisch Gmünd. Es ist noch früh und wir kaufen erst die Rückfahrkarten am Bahnhof und Pauline führt uns zielstrebig, jetzt wieder mit Regen, am Goldenen Haus und den Strandkörben am Zusammenfluss von Rems und  Josephsbach in das Pfeifergäßle, wo Oma Christiane uns mit wunderbarem Käsekuchen erwartet. Wenn das Schwätzen der Alten vielleicht auch etwas langweilig für Pauline war, im Zug war sie dann wieder begeistert: 'Ich bin noch nie mit einem Rad in einem richtigen Zug gefahren.'

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